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Studie: Innovative Arbeitgeber sind bei IT-Profis besonders beliebt

Deutschlands IT-Branche sieht sich selbst gut aufgestellt. Auf einer Innovationsskala von 1 bis 5 geben sich IT- und Technologieverantwortliche hierzulande immerhin eine 3,5. Das zeigt eine aktuelle Arbeitsmarktstudie von Robert Half Technology. Der Personaldienstleister gibt außerdem einige Ratschläge, wie Unternehmen ihr Innovationsmanagement aufstellen sollten, um bei potenziellen Bewerbern besonders attraktiv dazustehen.

Denn beim Thema Recruiting zahlt sich die eigene Innovationsfähigkeit aus. Ein hoher Innovationswert sei hier besonders entscheidend, sagen mehr als drei Viertel (79 Prozent) der befragten Führungskräfte.

Innovation im IT-Bereich wird immer wichtiger

„Unternehmen, die sich frühzeitig als Innovationsführer präsentieren, sind für Bewerber attraktiver und haben dadurch bessere Chancen, IT-Mitarbeiter mit dem passenden Know-how zu rekrutieren. Gleichzeitig bringen innovationsfreudige Mitarbeiter Firmen mit ihren neuen Ideen voran und sichern damit den weiteren Geschäftserfolg“, erläutert Martin Schramm, Vice President bei Robert Half Technology die Studienergebnisse.

Der IT-Bereich nimmt generell eine immer wichtigere Stellung im Unternehmen ein: 91 Prozent der CIOs und CTOs geben an, dass die IT im Jahr 2015 als Innovationstreiber eine wichtige Rolle für das Geschäftswachstum spielen wird.

Das spiegelt sich auch in den IT-Budgets wider: Fast die Hälfte (49 Prozent) der Studienteilnehmer rechnet mit steigenden IT-Budgets für 2015. Um beim Thema Innovation die Nase vorn zu haben, sollten sich Unternehmen laut Schramm an folgende Ratschläge halten:

  1. Eine strategische Basis schaffen
    Ungewöhnliche Ideen führen langfristig nur zu Innovationen, wenn sie kontinuierlich erfasst und hinterfragt werden. Das kann nur gelingen, wenn die Strategie des Unternehmens klar definiert und jedem bekannt ist.

  2. Die Führungskräfte mit einbinden
    Führungskräfte fördern eine Kultur, die neue Ideen unterstützt. Dazu zählt die Entwicklung klarer Strukturen und Prozesse, um Ideen zu bewerten, durch die Innovationen erkannt und umgesetzt werden.

  3. Den Mitarbeitern die bestmöglichen Bedingungen bieten
    Zu einem innovationsfreundlichen Klima gehört auch die Personalentwicklung. Sie fördert die für Innovation wichtigen Kompetenzen der Mitarbeiter, etwa eigenverantwortliches Handeln, ein Verständnis für Fehler oder visionäres Denken.

  4. Die Infrastruktur ausbauen
    Die Grundlagen für Innovationen sind sowohl finanzielle als auch technologische Möglichkeiten. So kann die IT mit modernen Technologien wie Big Data oder Cloud Computing Innovationen unterstützen – und gleichzeitig attraktiv für Fachkräfte werden.

Die gesamte Studie können Sie hier kostenlos runterladen.